#46 – Vom Feld auf den Teller: Waldviertler Spezialitäten entdecken
Shownotes
Vom Mohnfeld bis zum fertigen Strudel, von duftenden Kräutern bis hin zu echten Raritäten – im Waldviertel steckt mehr Geschmack, als man auf den ersten Blick vermutet.
Gemeinsam mit Franz Tiefenbacher von Waldland tauchen wir ein in die kulinarische Vielfalt der Region: in besondere Zutaten, traditionelle Spezialitäten und die Menschen dahinter, die mit Leidenschaft und Feingefühl daraus etwas Einzigartiges schaffen.
Was macht Waldviertler Produkte so besonders? Warum beginnt Qualität schon am Feld? Und welche Geschichten stecken hinter Mohn, Kräutern & Co.?
Eine Folge über echten Geschmack, regionale Wertschöpfung und die Kunst, Natur zu veredeln.
Jetzt reinhören und das Waldviertel von seiner genussvollsten Seite entdecken!
_Mit Unterstützung von Bund, Land und Europäischer Union. _ Mehr zu WALDLAND unter: https://www.waldviertel.at/ausflug-freizeit/waldland-vermarktungs-gmbh Alles zur Waldviertler Kulinarik unter: https://www.waldviertel.at/waldviertler-kulinarik Mehr zu den Waldviertler Spezialitäten & Raritäten unter: https://www.waldviertel.at/spezialiaeten-raritaeten
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46_Waldland Franz.mp3
Transkript
Sprecher 1
Schauen wir, dass wir einen Fehler noch einmal machen und nicht ein zweites Mal machen. Und das leben wir bei uns auch ein wenig so in in in im Betrieb untereinander. Ein Fehler ist kein Problem. Wenn ich ihn mach, weil ich engagiert bin, dann passiert er und und wo gehobelt wird, fallen Späne. Aber schauen wir halt, dass wir nicht ein zweites Mal machen.
Sprecher 2
Ein Waldviertler, 3 Leute, der Waldviertel Podcast.
Sprecher 3
Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von A.
Sprecher 2
Woidviertler Thrilight. Und heute begeben wir uns wieder auf die Spuren von kulinarisch Wertvollem und Schönen. Wir wissen ja, dass das Waldviertler richtig gutes Bier haut, an ritzigen Kamptaler Wein und natürlich auch klare und aromatische Destillate haben wir auch schon verkosten dürfen. Heute geht es um mehr.
Sprecher 3
Heute geht es um mehr, heute geht es um Teigwaren, Honig, Schokolade, Kürbis, Essige, alles was gut ist und was wir gerne haben und exemplarisch dafür steht Waldland und da sitzt uns gegenüber der Geschäftsführer von Waldland, Franz Tiefenbacher. Grüß dich, Franz.
Sprecher 1
Grüß euch, Gott, herzlich willkommen. Schön, dass du seid. Freut mich, dass wir uns da kennenlernen.
Sprecher 2
Franz, erzähl mal, was gibt es bei euch alles kurz, was sind eure Spezialisten?
Sprecher 3
Ich glaub, leichter wär ja eigentlich was und sagst was nicht, oder weil ihr habt.
Sprecher 1
So viel, wir konnten es von der Seite aufziehen, aber ich glaub, wenn wir es von der großen Seite, von von von der Feldseite, von der wir ja geprägt sind, was bei uns, also unsere Vereinsmitglieder, was die am Feld draußen machen, haben wir mit 70 verschiedenen Kulturen schon mal extreme Weite. Also das tut uns auch gut draußen in der Landschaft, das sieht man auch, die plirrten Wohnfelder, die plirrten Kräuterfelder, also das ist auch was man, was man sieht, wir riechen das auch und das ist einmal, was man draußen so sichtbar mitkriegt, also von der Vielfalt und und und da was man, was man spüren kann, bis hin zu der Biodiversität in Richtung Natur, das heißt, was man Bienen, Lebensraum schaffen und so weiter. Das ist das eine, draußen am Feld, wir Waldlandhof, haben nicht uns so die Aufgabe gestellt, dass wir das veredeln, Waldland, wir veredeln die Natur. Das ist schon so ein Slogan, den, den, den haben wir nicht nur geschrieben, sondern den, den leben wir auch ganz gern. Und somit haben wir also die, die Vielfalt draußen, was wir gefehlt haben, erinnert, veredeln, multiplizieren. Und somit haben wir, ich weiß gar nicht, wie viel Artikel, aber unendlich viel Artikel, die wir dann bei uns zum Verkauf anbieten und die wir verkaufen.
Sprecher 3
Das heißt, ganz viel von dem, was im Waldviertel anbaut wird, auf den Feldern von ganz viel Bauern, kommt alles zu euch, eigentlich voll super, oder? Das ist für euch eine Geschichte, weil ich hab die alle vor ein Haustier sozusagen und sie haben einen guten Abnehmer, also es ist eine Win-Win-Situation.
Sprecher 1
Die Win-Win-Situation beschreibt es wirklich gut. Also auf der einen Seite in Richtung zwischen Waldland und zwischen die Lieferanten, zwischen die die Bauern, die in der Region mit uns durch uns Wertschöpfung Wertschöpfung erzielen können und das andere ist aber auch die Win-Win-Situation in Richtung Kunden. Da haben wir 2 Gruppen im Wesentlichen, das ist einmal die Industrie, Lebensmittelindustrie, Pharmaindustrie weltweit. Boah, auf die sind wir uns stolz, also nicht, weil wir nicht sagen können, wir verkaufen weltweit, sondern weil wir dadurch eine wirklich Menge weiterbringen. Wir verkaufen hunderte, tausende Sonnen an getrockneten Kräutern und also Win-Win-Situation, weil die Industrie davon, wie soll ich es sagen, gut leben kann und weil die einen Vorteil hat, weil sie bei uns Rohstoffe kaufen, weil sie sich auf die Qualität verlassen können, auf die Rückverfügbarkeit. Das sind so die wesentlichen Faktoren in Richtung Industrie, genauso geht es aber in Richtung Endkonsument. Konsumentin, wenn man dort beieinander sitzt und messen, du am Wohnstuhl, sei es ein Weißmusch, oder ich bin, ich bin gerade dabei, oder oder einen guten Tee trinken, dann muss ich auch so, der Wohnstuhl und wir haben zuerst schon beim Ballobergehen kurz geredet, ich bin ja fast mit dem Wohnstuhl aufgezogen worden, weil ich komm von von von einem landwirtschaftlichen Betrieb, vom bäuerlichen Betrieb in der Region, großer Familienbetrieb 8 Leute sind am Tisch gesessen und du hast jedes zweite Wochenende hat es einen Mondstuhl gegeben. Und der Mondstuhl hat mich schon auch irgendwo ein wenig geprägt, muss ich sagen.
Sprecher 3
Aber man sieht es nicht.
Sprecher 1
Also für die, die auch gesund und und gut aussehen, ja, mit mit mit mit mit Maß und Ziel und und und ja, das kann ich unterstreichen, also der der der Mondstuhl macht nicht nicht kugelrund, also das das macht er sicher nicht, aber er ist super. Genussmittel und wahrscheinlich dadurch ein bisschen die die Liebe entdeckt zum zum Mohn. Ich hab ich das mitgekriegt, wie wie Großmutter halt den den den Mohn kultiviert hat, so auf auf die Erbferra mit viel Handarbeit, mühsam aber schon mit einer Wertschätzung, dass das wichtig ist, dass man halt dann, ich glaub, wann hat es den Wohnstuhl gegeben am Sonntag? Vollkommen richtig. am Sunder, haben wir es, also am Sunder haben wir gestern, am Samstag ist er gemacht worden und bin ja als Buyer immer wieder eingeteilt worden, wie gesagt, alle 2 Wochen, hab den Mohn selber runterdrehen müssen, das heißt quetschen und das muss ich sagen, taugt mir jetzt da, wenn man das, wenn ich bei uns am Hof, am Waldlandhof, meine wirtschaftliche Heimat, weiß immer und wird es immer bleiben, wenn man dann da sieht, wie, wie der Mohnstuhl, ich sag auf keinen Fall jetzt industriell, ob in großen Mengen produziert wird, aber mit dem gleichen Zugang, wenn ich da auf meine Kolleginnen jetzt denk, da hab ich Bilder von mir, die das wirklich leidenschaftlich machen und immer so ein bisschen wie die Oma, genau und nicht nur sagen, ne so wie die Oma, sondern da kann ich auch Geschichte erzählen. Wir haben jetzt nämlich, man muss wirtschaftlich auch schauen, dass man gerade bleibt und dass man sich weiterentwickelt, haben wir gesagt, ne, da kommt man mal, nachdem wir mit den Mengen sehr zufrieden sind, was wir verkaufen, da kommt man jetzt einmal eine größere Maschine kaufen, sind wir nach Deutschland gefahren und haben da so, sind mit unserer Mondfühe rausgefahren und haben dort, also nicht, dass wir das, das Handgemachte wegbringen, sondern einfach in der Vorbereitung, im, im, im Zubereiten, dass man das mit einer größeren Maschine macht. Da haben die gesagt, so eine Mondfülle haben sie noch nie gesehen, die ist von der Konsistenz fast so, also so **** die lässt sich mit der Maschine ja gar nicht zubereiten, arbeitest, tätest du nicht ein Wasser dazu oder tätest du nicht irgendwelche, irgendwelche, wir haben es gesagt, so, so, so Semibresl dazu, dass das ein wenig geschmeidiger wird, das war ja büllig auch. Du sagst, Jesus, in welcher Welt leben wir? Bei uns wird der Mohnstrudel wirklich die Mohnfülle, das wird nur mit mit mit der original Waldviertler Glauben gemacht, kommt der Milch dazu, Milch von Nachbarn, einer von unseren Vereinsmitgliedern, Eislermilch, der hat das uns halt angepasst, wie es wir halt brauchen, dementsprechend in Gebinde liefert und so arbeiten wir und und und so wird er gemacht und das ist halt dann letztendlich auch phasenweise denkt man es eh, brauchen wir nicht auch, verkaufen wir auch über den Lebensmitteleinzelhandel, ist kein so Honiglecken, wo man oft denkt, puh, ist man am richtigen Weg, weil ist gar nicht ganz so leicht, aber über die Qualität und über das Feedback und und und freut mich auch, wenn er euch schmeckt. Jetzt schmeckt er noch besser, wenn du das sagst, das ist ja unglaublich und das muss ich sagen, ist halt das, wenn man langfristig merkt, sei es jetzt beim Mohnstrudel oder bei jeglicher anderen Produktion, Qualität, errichten sie und Qualität hat einen Sinn, Qualitätsproduktion.
Sprecher 3
Erzähl uns kurz, wie es überhaupt zu Waldland gekommen ist, ihr habt ja über 1150 Bauern und und Lieferanten aus der Region, wie ist die Idee eigentlich entstanden und wie kriegt man so vielleicht zusammen eigentlich, ja, mhm, unter einen Hut, sozusagen.
Sprecher 1
Da kann man jetzt sagen, ist ja oft, ist ja so ein Sprichwort gewesen, also dass es gar nicht so leicht ist, über das Sprichwort, Sprichwort jetzt gar nicht zitieren, aber es ist gar nicht so leicht, dass man so eine Gruppe von Bauern unter einen Hut kriegt, mhm, es ist aber aus der Not heraus entstanden, mhm, aus der Not heraus zum ersten und zum zweiten, dass man vor 40 eher schon vor 45 Jahren Menschen gehabt haben in der Region und da will ich beispielhaft auch nur verweisen auf unseren Gründervater und an Adi Kastner, Waldviertelbeauftragter, der vor 45 Georschau erkannt hat, in der Region, wir brauchen Alternativen. Wir werden mit der herkömmlichen Landwirtschaft nicht Schritt halten können oder nicht erfolgreich wirtschaften können, weil einfach die klimatischen Verhältnisse, die Betriebsstruktur nicht passt für eine industrielle Produktion, Massenproduktion, wie es irgendwo in Ungarn, Norddeutschland, Tschechien, wo immer passiert. Und das vor 45 Jahren schon zu erkennen und zu sehen, wir brauchen Alternativen. War natürlich, der hat keinen Applaus gekriegt, war natürlich, muss man, muss man auch schon kurz in Erinnerung rufen, wir waren bis 1970, waren wir Getreideimportland. Das heißt, Österreich hat Getreide importiert, von daher war nämlich auch die Interessensvertretung, die die Lehrmeinung in den Schulen war auf Menge Masse, dass man die Innernsversorgung sichern können. Und jetzt kommt der Adi Kastner, der Spinner, daher und sagt, kein, kein Wort am Bauen, kein Wort zum Bauen, machen wir Alternativen, weil mit die, wir brauchen Alternativen, weil mit die sehe ich da eher eine Perspektive, dass wir überleben können. Muss aber dazu sagen, immer so gedacht als Alternative und nicht als, als, als, als, das, das, Einmaleins, was uns das, was als Gesamtlösung für die Landwirtschaft als eine Möglichkeit, als eine Nische in der Landwirtschaft nachhaltig überleben zu können.
Sprecher 2
Sag mal wieder mal, das Visionäre der Waldviertlerinnen und Waldviertler, aus der Not quasi eine Tugend zu machen, das ist richtig stark. Und du hast ja das Ganze übernommen 1992, glaub ich, mit 8 Mitarbeitern und jetzt 200.
Sprecher 1
Du musst ein bisschen korrigieren, alles übernommen, es ist immer Waldland, ist immer im Besitz und auf die sind wir uns besonders stolz, vom Waldviertler Sonderkulturenverein und den hat da die Kasten, unser Gründungsobmann, auch installiert 1984 mit ein paar Vereinsmitgliedern. Der Verein ist gut gewachsen, sind wir mittlerweile bei 1200 landwirtschaftliche Betriebe. Da sind wir aber ein bisschen übers Waldviertel hinausgewachsen, nicht nach Norden, also nicht ins Ausland, nach Tschechien, sondern in Zweifell zu dem Mühlviertler. Auch ins Mostviertler haben wir mittlerweile Mitgliedsbetriebe, untergeordnet, aber die für uns auch im Vertragsanbau produzieren und Vereinsmitglieder sind. Also Besitzer ist der Waldviertler Sonderkulturenverein. war auch so Innovation, wie macht man das und das ist ein bisschen eine Antwort auf das, wie bringt man so viele Leute, so viele Landwirte und dann Hut, dass man Strukturen schafft, die funktionieren und das haben die Menschen, auch die Kastner, Gerhard Zinner, der der Geschäftsführer von der ersten Stunde war, die eine schlaue Konstellation gemacht haben und diese Besitzergesellschaft und Betreibergesellschaft mit mit einer Firma, mittlerweile haben wir 6 Firmen, das ist gut, das funktioniert, haben wir 'n Sprügel nass gemacht und von meiner zu einer Person, ich bin 1992 ins Unternehmen gekommen, da waren noch weniger Mitglieder da, war aber noch weniger Fläche, da waren wir 8 Leute, die da 'n Arbeitsplatz gehabt haben, jetzt sind wir 200 und ja.
Sprecher 3
Hast schon was richtig gemacht, dann quasi in den letzten paar Jahren.
Sprecher 1
Wir haben schon was richtig gemacht und und und und ich schau gar nicht und ich will gar nicht so viel Geschichten für Fred erzählen, weil mir ist eh und uns war ja immer wichtig, der Blick nach vorne, dass man viere schaut, aber trotzdem, wir konnten, glaube jetzt, ein paar Tage beieinander sitzen, weil wir auffangen, dass wir über alle Geschichten reden und das hat auch die Carsten immer gesagt, das sind zu unserer Grund Leitsätze, schauen wir, dass wir einen Fehler nur einmal machen und nicht ein 22 machen und das leben wir bei uns auch ein wenig so in in in im Betrieb untereinander. Ein Fehler ist kein kein Problem. Wenn ich ihn mach, weil ich engagiert bin, dann passiert er und und wo gehobelt wird, fallen Späne. Aber schauen wir halt, dass wir nicht eine 22.
Sprecher 3
Woche, aber ist schon ein bisschen die Waldviertler Bauernschläue auch oder also kann man schon sagen.
Sprecher 1
Dass das auch trifft oder weil da sag ich einfach ja drauf, ja, ja, das ist gut und und und und da steckt da viel dahinter in dieser Waldviertler Bauernschläue, Leidensfähigkeit, gehört da auch dazu, aber wir einfach schlau sein, wenn man sagt, gut, ich hab mir das gemerkt und und und und ich mach den Föllennamen und kein zweites Mal.
Sprecher 2
Kommen wir vielleicht wieder bisschen zu die Produkte, zu euch tollen, die ihr veredelt. Ich hab gelesen, ihr habt einen Edelwelts. Was macht den Welts so edel?
Sprecher 1
Mhm, so formuliert es, interessant, der Wels, der Edelwelts ist ist Markenname, aber dahinter steht nervös als Fisch, aus der Aquakultur und die tierischen Alternativen waren wir zuerst gerettet. Also in erster Linie haben wir uns halt mit mit mit pflanzlichen Alternativen beschäftigt. 1987 schon war die Aufgabenstellung, beschäftigt man uns auch mit tierischen Alternativen, weil dort die gleiche Situation ist. Dann haben wir mal angefangen mit mit mit Freiland Händel, Weide, Gänse, Enten. Das war so der erste Schritt, bevor wir zum Öst kommen und das war aber extrem schwierig und da war auch die Kastner hat gesagt, alles, was halt kleiner ist, wie Schuf und und und und und hat halt quasi auch keinen Stellenwert und das war extreme Überzeugungsarbeit, dass man die Bauern einmal motiviert haben und ihr erklärt haben, man kann auch mit einer Händelproduktion oder mit einer Entenproduktion ein Einkommen verdienen, das Gleiche mit Nedelwels. Der Wels ist uns kommen 2012, also vor 1215 Jahr in etwa. Die.
Sprecher 2
Tür oder schau im Wasser?
Sprecher 1
Die Idee muss ich sagen, hätten wir eigentlich schon fast vorbeischwimmen lassen, weil wir gesagt haben, der Fisch und Aquakultur, Fisch im Stall, wir haben die eher so Freiland Händel, die Weidegänse, Fisch im Stall. das haben wir es ja, also wir haben es schon fast vorbeischwimmen lassen, das Thema, aber dann ein engagierter Kollege, der für den Bereich verantwortlich ist und zuständig, der Gottfried hat gesagt, na, machen wir Versuche und Versuche muss ich sagen, ist eigentlich unser Antrieb, komm gerade, von daher geht es mir gerade sehr gut, aus der Jahresbesprechung, was wir uns erforschungen und entwicklungsmäßig beschäftigen im heurigen Jahr, da geht es einem gut, weil wir ja viel vorhaben und so sind wir es auch bei den Fischern gekommen, haben gesagt, im Kleinen probieren wir das einmal, dann haben wir eigentlich erkannt, dass die Haltungsform, so wie man den Fisch im Stall haltet, das mit dem können wir uns identifizieren, auch ohne Weidehaltung, weil das tut einfach bei dem Fisch nicht geht, wenn man nicht nicht schwarmdicht haltet, dann gibt es einen Kannibalismus und dann fressen sich die Fische gegenseitig auf. Das muss ich so brutal sagen, weil es so ist und somit ist dieses Schwarmdichte halten eigentlich die ganz natürliche Haltungsform. Haben wir mal mit dem Produzieren angefangen, vor Deutschland Setzlinge gekauft, also diese Fischbabys und unser gesamtheitliches Denken ist, dass wir dann uns auch beschäftigt haben, dass wir uns auch mit dieser Setzlingszucht beschäftigen. Mittlerweile haben wir Elterntiere bei uns im Haus, also eher die, die weiblichen Tiere, hab ich auch heute erst bei dieser F. und E. Sitzung mitgekriegt, dass unsere weiblichen Zuchttiere bei uns in der Firma intern ein Goal haben oder ein Patin haben und na, ich will damit auch vermitteln, dass dass unsere Leute mit mit wirklich mit mit mit mit Herz und mit Leidenschaft da, das ist nicht irgendwo ein Viech da hinten, sondern das ist die Resi und und und und und die die die Nicole, wenn die ins, wenn die halt da zu uns kommt, dann haben sie, haben wir halt Deutsch selber gelernt und aus dem Grund will ich es erzählen und und möcht meinen Kolleginnen an der Stelle gratulieren, super, super, wie ihr da arbeitet und und und hab auch schon andere Geschichten gewusst, wie wir also bei uns sind, denn in der Fischzucht, da wie man mit die Tiere umgeht und die hinteren Gängen streicheln die, dass die auf die Oberfläche kommen. Also das hat unser Zugang.
Sprecher 2
Jetzt verstehe ich, warum ein Edelwelse ist. Ja, das ist richtig.
Sprecher 3
Jetzt habt ihr Edelwelse, wir haben schon vom Mohn viel gehört, ihr habt ja die Backstube dabei, das heißt, ihr macht auch bis zu 6000 Mondzelt und Mondstrudel in der Wochen, habe ich gehört, ich mein, ist ja unglaublich.
Sprecher 2
Das verstehe ich, nachdem ich anprobiert hab, wo?
Sprecher 3
Gehen die überall hin, wo verkauft werden, ist ja, essen die Waldviertler oder die Oberösterreicher oder die Niederösterreicher oder ganz Österreicher oder wo?
Sprecher 1
Sind wir schon stolz. Also bei der Menge sind wir stolz, dass wir österreichweit Konsumenten, Konsumentinnen versorgen dürfen, geht über den Lebensmitteleinzelhandel und das ist der eine Weg und der andere Weg ist nämlich bei uns da am Waldlandhof im Spezialisiertengeschäft im Waldland Café ist das natürlich ein Dauerbrenner oder frühstücken kann man bei uns und da ist nämlich der, der, der frische Mondstrudel, der Klassiker schlechthin.
Sprecher 3
Also ihr versorgt schon vom Waldviertler um die Ecken oder von der Waldviertlerin bis zum Wiener und zum Grazer eigentlich alle mit gutem Monstrol.
Sprecher 1
Schau, genau das machen wir und wieso machen wir es? Weil man es geht uns am Ende des Tages immer um die Wertschöpfung in der Region, dass man halt die Vertragsbauern, die Vereinsmitglieder, dass die einem fehlt, was produzieren können, was einen Sinn ergibt, was nachhaltig ist. War ein Stück weit einmal der Ansatz, dass wir uns abhängig machen von der Lebensmittelindustrie, die die den Mohn kauft für die für die Mohnfüllenherstellung. Wir sagen, wir gehen da unseren eigenen Weg und unabhängig, wie sich jetzt der Weltmarktpreis entwickelt beim Mohn, wollen wir den Mohnstuhl weiterhin der Qualität produzieren, worauf man sich verlassen kann, werden wir dann stabilen Markt haben. Das ist eher der Hauptzugang. einen stabilen Absatzmarkt für unsere landwirtschaftliche Vertragsproduktion.
Sprecher 3
Weil es wieder nicht drum geht, große Gewinne einzufahren, sondern drum geht, dass die Bauern, die dann das anbauen, auch ihnen Geld kriegen und dass ich vom Bauern unten, der es anbaut, bis zum Konsumenten lauter glückliche Leute hab, sozusagen.
Sprecher 1
Ich sag nur danke für deine Worte, weil genau das, genau das ist und für das Bremer und für das Lehmer, wir leisten sie halt aus unseren Gewinnen, die wir erwirtschaften, investieren halt wieder, bin ich wieder bei Forschung und Entwicklungsabteilung, weil das, das, das hat eine Wertigkeit für die Zukunft und kurzfristig, also sind wir auch so froh, dass wir diese Besitzkonstellation, Besitzkonstellation haben, dass man nicht irgendeinen Investor dahinter haben, der am Jahresende abschöpft, sondern dass man im Besitz vom Verein sein und die sagen, eure Aufgabenstellung ist nachhaltig zu überleben und dass wir in Summe nachhaltig eine Zukunft haben.
Sprecher 2
Cool, echt super, was ihr macht und eure Caterings gehen ja anscheinend sogar bis nach Brüssel, haben wir gehört, was heißt das?
Sprecher 1
Na ja, Brüssel, es ist das Netzwerken und und und durch das Netzwerken sind wir nach Brüssel gekommen und und und da darf ich auch auf unsere liebe Ehrenopfer verweisen, die Agnes Schiehuber, die in ihrer Funktion als Abgeordnete zum Europäischen Parlament gesagt hat, Liebe geht durch den Magen und und und damit das, das, das Christbaum aufstellen. ins Leben gerufen hat und dann gesagt, O. K., da kurz Essen dazu und da sind wir, glaub ich, schon vor gefühlt vor 20 Jahren das erste Mal rausgefahren nach Brüssel mit unseren Catering, mit dem Catering Service und haben also dort die Damen und Herren verwöhnt mit mit unseren Essen. Also soweit spannen wir da im Bogen, aber genauso da bei uns vor Ort haben wir jetzt investiert, dass man, dass man so die Grünanlagen, die Gartenanlagen etwas verschönert haben, aber auch ganz einfach mit mit die Gerl, die bei uns wachsen, also nicht versucht den schönsten Kräutergarten zu machen, sondern einfach das, was da ist, bisschen behübscht und und und riesen Vorteil haben wir natürlich, dass man bei uns geht die Produktion los mit der Brüh, mit der Schnittlauchernte ab Dollingen, dann ganz natürliche Kräuterdüfte am Wald und Hof und das ist ja eine schöne Atmosphäre, dass man dann da bei uns auch gesessen, sei es Hochzeiten oder oder oder oder Feierlichkeiten, damit man sich da am Hof einfach wohlfühlen kann.
Sprecher 3
Cool, wird sich das ganze System Waldland mit allem, was dazu gehört, auch jetzt nehmen lassen und irgendwo in eine andere Region packen lassen oder glaubst, ist das schon untrennbar mit dem Waldviertel und mit den Waldviertlerinnen und Waldviertlern verbunden.
Sprecher 1
Nein, lasst sich nicht versetzen. Wir werden immer wieder gefragt, wir werden auch europaweit gefragt, kann man das, das Waldland und da muss ja wieder zurückkommen, auf unseren Gründervater, Adi Kastner, jede Region ist Gunstlage, man muss nur erkennen wofür. Wir haben es für uns erkannt, für diese landwirtschaftliche Nischenproduktion, weil unser der Schuch so Druck tut bei dem Thema und dafür passt die Region. Woanders wird es was anderes sein und das wird zeigen unsere Arbeit gern her. bieten das auch im im im mit mit Exkursionen mit Betriebsführungen, dass wir das herzogen, wenn wir das gern herzogen und wenn wir die Leute motivieren möchten, sucht nach Alternativen, versucht aber nicht das zu kopieren, weil weil da wird es nicht erfolgreich sein und von daher ist ziemlich einzigartig, passt dann in unsere Region und wenn ihr vielleicht uns die Zeit erlaubt, nur kurz, wieso es funktioniert, gerne, wenn man Der Vorteil ist der Vegetationsunterschied im Waldviertel. Wir haben unsere 1200 Bauern verstraut, beginnend von Krems, Langen Louis Horner Becken, wo wir in der Vegetation um eine Woche, 10 Tag früher sind als da im am Standort Waldlandhof und dann geht die Vegetation weiter Richtung Ottenschlag. Somit haben wir da Zeitfenster vor 2 Wochen und wir können unsere Feldmechanisierung, Erntemaschinen draußen am Feld, die stationären Anlagen viel besser auslasten. und das ist, das ist ein großes Geheimnis, das Waldland funktioniert, super.
Sprecher 3
Gescheit und super einfach eigentlich so, gell.
Sprecher 1
Und da hab ich so ein klares Nein sagen können, nein, weil ich sag diese Gegebenheit, das hat man bei gewisse Produkte ja schon versucht, weltweit das nachzumachen. Blütenstaubproduktion hat man in Amerika kopiert, was da im Waldviertel aufgebaut worden ist, hat nicht funktioniert, weil die Natur lässt sich nicht vergewaltigen. Die haben den Distort, also den Rocken, halt den Anbauzeitpunkt um 2 Monat auseinandergezogen aber die Ernte war dann innerhalb von 23 Tag. Die Roggenblütenstaub Ernte ist nicht ganz zeitsensibel, wir fangen da im im Hornergebiet an, wenn in einer Ortschaft die die Roggenfelder verblüht sind, fahren wir, ziehen wir in die nächste weiter, in der nächsten sind sie wunderbar reif und so können wir uns 2 Wochen durchs Waldfeld durcharbeiten.
Sprecher 2
Und was für ein Anteil haben die Waldviertler und Waldviertlerinnen, die Mitarbeiter an dem ganzen Modell?
Sprecher 1
Hilf mir jetzt mal weiter, den hab ich jetzt den Anteil.
Sprecher 2
Weil du gesagt hast, die Region und dieses Klimatische, natürlich.
Sprecher 1
Genauso die Menschen, weil man braucht da Menschen, wenn jetzt das so, hab ich so gesagt, wir haben da eine Erntesaison von 2 Wochen, ich brauche aber auch Menschen, die dann am Samstag da sind, ich brauche Menschen, die am Sonntag da sind und nicht weil sie eintaut werden, sondern weil sie gern da sind, weil sie sagen, jetzt ist Erntesaison für Kräuter, also für für Schnittlauch, für Blütenstaub, ja, ich leb mit mit der Natur, ich sehe, dass die Bauern da was investiert haben, das ist unser Job, ich will und wenn es jetzt Sonntag ist, bin ich da und wir, wir machen die, die Trocknung der Kräuter. Auch die Menschen haben da genauso viel Wertigkeit, ja.
Sprecher 3
Und jetzt kann man bei euch, wie du gesagt hast, auch Führungen buchen beziehungsweise man kann auch durch den Job schauen, was gibt es da alles zum Erleben, wir sind kurz vorbei gegangen, wenn man mal daher kommen will und sich das einmal anschauen will, was, was kann man da entdecken bei euch?
Sprecher 1
Von der großen Welt heruntergebrochen oder von Europa, 1 der der der größten Betriebe europaweit, was es in der Konstellation gibt, weil da sind wir schon stolz drauf im europäischen Vergleich oder nur im österreichischen Vergleich, wir haben in Österreich in etwa 10000 von diesen Kleinkulturen, von diesen Kräuter, also Kräuterflächen, die oder Kräuterkulturen, die kultiviert werden, davon haben wir in Waldviertel da bei uns 6000 Hektar. Also, wenn wir irgendwas zum Thema Kräuter und und und und so Anbau wissen will, ist man da goldrichtig zum ersten und so ein Verarbeitungszentrum in der Dimension ist auch einzigartig und was wir bieten können, ohne viel Schnickschnack einfach ehrlich das herzeigen, wie wir Kräuter produzieren und authentische, ehrliche Produkte anbieten. Recht viel mehr will man nicht anbieten, weil zu den stehen wir und und und und und und das kämen. Cool.
Sprecher 2
Also wirklich, danke für diesen tollen Einblick. Wir sind komplett begeistert, nicht nur vom Mondstrudel, vom von euren veredelten Mohns und vom veredelten Welt, sondern wirklich von der ganzen Philosophie. Zum Schluss stellen wir immer noch 2 Fragen, was macht für dich das Waldviertel aus?
Sprecher 1
Wo muss ich anfangen, wo kann ich aufhören? Also das Besondere ist sicher die die Leidenschaft, was was was da die Menschen mitbringen, das Vertrauen und auch das Trauen. Also auf der einen Seite, dass man sich was trauen, aus der Not heraus oder wie immer, so wie wir halt aufgewachsen sind, dass dass wir uns über was drüber trauen, dass wir uns auch über Projekte drüber trauen und dann das Vertrauen, weil wir halt so naturgesteuert sind. Wir müssen vertrauen, dass im herigen Jahr wieder ausreichend Niederschlag, dass wieder ausreichend gutes Wetter ist, weil davon leben wir. Wir sind schon ein Stück weit von der Natur gesteuert, beeinflusst und da ist also dieses Trauen auf der einen Seite und Vertrauen, das das würde ich für mich jetzt einmal so benennen.
Sprecher 3
Ja, mhm, und was macht für dich einen typischen Waldviertler, typische Waldviertlerin aus?
Sprecher 1
Ja, die Handschlagqualität und das Gemütliche. Ja, und was macht es sonst für mich, Waldviertler.
Sprecher 3
Das können wir eh total unterschreiben und bestätigen. Ja, und weil du sagst, das Vertrauen, dass wieder ein Niederschlag fällt, mir kommt da vor, auch wenn kein Niederschlag fällt, dann werden die Waldviertler trotzdem eine Lösung dafür finden, dass es.
Sprecher 1
Weitergeht. Wo wir schauen, das muss uns klar ist, also wir können den Weg nur mit der Natur gehen und wir bemühen uns jetzt da mit, mit, mit, mit Digitalisierung und allen möglichen Maßnahmen, aber wir haben eine sehr große Wertschätzung. der Natur gegenüber und und und auch den Menschen, die die die Arbeit leisten, draußen am Feld, das ist nicht selbstverständlich, aber was was unsere Betriebe da leisten und und und das spielt sich bei uns in der Firma, also die die die Waldländer und ihnen, die die haben das auch in sich und und und und das muss man sagen, ist halt eine große Freude. in so einer Gruppe in so einem Team zu arbeiten und und und das Team auch zu leiten.
Sprecher 2
Und man kann sich also gar ausschauen wie der Mohn wächst über die Webcam.
Sprecher 1
Oder wir bemühen uns schon immer dass man um einen Waldlandhof topieren schon immer sehr viel Morgenfelder und so Ende Juni Anfang Juli da geben wir, da geben wir eine Garantie und da könnt ihr euch verlassen, da.
Sprecher 2
Schauen wir rein, da.
Sprecher 1
Könnt ihr es analog anschauen oder direkt herkommen?
Sprecher 3
Wir werden die Webcam verlinken. Wir sagen danke, Franz, für die super Einblicke bei A. Waldviertler 3 Lights.
Sprecher 1
Pfiat euch, bitte gern, schöne Zeit, alles Gute.
Sprecher 3
A.
Sprecher 1
Waldviertler 3 Light, der Waldviertel Podcast.
Sprecher 2
Wir sagen ein großes Dankeschön.
Sprecher 3
An Bund, Land und Europäische Union für die Unterstützung unseres Podcasts.
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